Für unsere freie Woche im Juli hatten wir uns einen Camper gemietet um damit in die Provence zu reisen. Elvis, so der Name unseres Gefährts, war nicht mehr der jüngste, hielt aber die gut 3000 km tapfer durch, nur die Schiebetür gab leider schon nach wenigen Tagen den Geist auf.

Bei unserer Mittagspause in der Nähe von Strasburg trafen wir auf der großen und belebten Raststätte einige recht zutrauliche Störche.

Am ersten Tag übernachteten wir auf einem innerstädtischen Rastplatz in Cousance, nahe der schweizerischen Grenze im Jura.

Am nächsten Tag fuhren wir weiter, fanden in Vaisson la Romaine keinen geeigneten Parkplatz, schauten uns dann die berühmte Abbaye de Senanque an und übernachteten im malerischen Fontaine de Vaucluse.

Am nächsten Tag besuchten wir die Ockerbrüche von Rousillion und fanden endlich "richtige" Lavendelfelder und eine komfortablen Campingplatz in Sisteron.

Eigentlich wollten wir dann einen oder zwei Tage am Lac de Sainte Croix verbringen. Allerdings stellte der sich als nicht annähernd so malerisch wie erwartet heraus: viel zu viele Menschen.
Deshalb war unsere nächster Etappenort das hübsche, nahegelegene Städtchen Riez.

Aber eine Fahrt durch die abenteuerliche Verdon-Schlucht mussten wir trotz der vielen Leute noch unternehmen bevor wir langsam an den Rückweg denken mussten.